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Planen

Einen Wochenplan machen

Trag zuerst ein, was in deiner Woche feststeht, such dann die freien Stücke und plane dort kurze Lernblöcke. Lass auch freie Abende übrig.

ab dem 5. Schuljahr10 bis 18 JahreEntwurf: Noch nicht von einer Lehrkraft oder Schülerbegleitung gegengelesen.

Warum

Bram hat am Montag Fußball, am Mittwoch Musikschule und am Samstag die Jugendgruppe. Wann soll er dann noch lernen?

Eine Woche fühlt sich groß an, bis du siehst, wie viel schon feststeht. Wer alles im Kopf behält, merkt oft erst am Donnerstagabend, dass kein freier Abend mehr übrig ist.

Ein Wochenplan macht das sichtbar. Du siehst auf einen Blick, wo die Lücken sind, und kannst das Lernen dann einplanen, wenn du wirklich Zeit und Energie dafür hast.

Und es funktioniert auch umgekehrt: Was auf Papier steht, musst du dir nicht mehr merken. Das gibt Ruhe im Kopf, auch an deinem freien Abend.

Sieh es

Ein Wochenraster von Montag bis Sonntag, mit Nachmittag und Abend. Das Feste steht schon drin. Tipp Felder an, um Lernblöcke zu setzen, und sieh, wie viele freie Abende übrig bleiben.

SportMittwoch Nachmittag: SportJugendgruppeSonntag Nachmittag: Jugendgruppe
MusikschuleDienstag Abend: Musikschulebei OmaSamstag Abend: bei Oma
Tipp ein freies Feld an, um dort einen Lernblock einzutragen. Sport, Musikschule und Jugendgruppe stehen schon drin.
Beschreibung des Bildes

Ein Raster mit sieben Spalten für Montag bis Sonntag und zwei Zeilen für Nachmittag und Abend. Sport, Musikschule und Jugendgruppe sind schon eingetragen. Du tippst Felder an, um Lernblöcke zu setzen, und das Bild zählt die Lernblöcke und die freien Abende.

Versteh es

Fang mit dem an, was feststeht: Schule, Sport, Musikschule, Jugendgruppe, ein Besuch bei deinen Großeltern. Trag das zuerst in dein Raster ein.

Schau dann auf deine Aufgaben und Arbeiten der Woche. Plane Lernblöcke in die freien Stücke, am besten kurz und verteilt. Zweimal eine Viertelstunde an verschiedenen Tagen wirkt besser als eine halbe Stunde auf einmal kurz vor der Arbeit.

Ein Lernblock ist ein festes Stück Arbeit, zum Beispiel 25 Minuten, danach 5 Minuten Pause. So weißt du genau, wie viele Blöcke in eine freie Stunde passen.

Lass auch Lücken offen. Ein freier Abend ist keine verlorene Zeit: Du brauchst Ruhe, und wenn etwas länger dauert, kannst du schieben.

Merk dir

Zuerst das Feste, dann kurze Lernblöcke in die Lücken, und lass jede Woche ein paar freie Zeiten übrig.

Ausgearbeitetes Beispiel

Mira kommt am Mittwoch um 16:00 nach Hause. Um 17:30 fährt sie zur Musikschule. Sie macht zuerst 20 Minuten Pause. Wie viele Blöcke von 25 Minuten, mit 5 Minuten Pause dazwischen, passen noch hinein?

  1. Von 16:00 bis 17:30 sind es 90 Minuten. Nach der Pause bleiben übrig:

    $90−20=70$

  2. Zwei Blöcke mit einer Pause dazwischen:

    $25+5+25=55$

  3. Ein dritter Block wäre zu viel:

    $55+5+25=85$

  4. Antwort

    2 Blöcke.

Mach es

Wähl eine Stufe. Du bekommst jedes Mal eine neue Aufgabe, die sofort geprüft wird.

ÜbenFach 1 von 5

Du hast 60 Minuten frei. Wie viele Lernblöcke von 40 Minuten passen hinein, mit jeweils 5 Minuten Pause zwischen zwei Blöcken?

Du hast 60 Minuten frei. Wie viele Lernblöcke von 40 Minuten passen hinein, mit jeweils 5 Minuten Pause zwischen zwei Blöcken?

Mach es morgen

Nimm dir morgen nach der Schule fünf Minuten, um deine Woche anzuschauen. Schreib zuerst auf, was feststeht, setz dann zwei kurze Lernblöcke in die Lücken. Leg den Zettel an einen Ort, wo du ihn jeden Tag siehst.

Eine kleine Gewohnheit. Probier sie eine Woche lang und schau, was sie bewirkt.

Fallen

  • Falsch: Ich plane jeden Abend drei Stunden Lernen ein.

    Einen zu vollen Plan hältst du nicht durch. Nach ein paar Tagen wirfst du ihn weg, und dann hast du gar nichts mehr.

    Richtig: Plane kurze Blöcke, die machbar sind, und lass freie Abende übrig.

  • Falsch: Ich merke mir schon, wann ich was tun muss.

    Dein Kopf hat schon genug zu tun. Alles, was du dir merken musst, kostet Aufmerksamkeit und macht unruhig.

    Richtig: Schreib es in dein Hausaufgabenheft oder deinen Planer, dann kann dein Kopf es loslassen.

  • Falsch: Nach dem Training lerne ich noch schnell ein bisschen.

    Nach dem Sport oder einem langen Tag bist du oft müde, und dann klappt konzentriertes Lernen schlechter.

    Richtig: Plane die schwerste Arbeit für eine Zeit, in der du frisch bist, und etwas Leichtes nach dem Training.

Im Alltag

  • Am Sonntagabend fünf Minuten deine Woche anschauen, mit dem Hausaufgabenheft daneben, erspart dir viel Stress am Donnerstag.
  • Wer am Mittwochnachmittag frei hat, kann dort einen längeren Block planen, zum Beispiel für ein Referat.
  • Zehn Minuten französische Vokabeln in Toer am Montag, Mittwoch und Freitag bringen mehr als eine halbe Stunde am Donnerstagabend.

Am Tisch

Was steht in unserer Familie diese Woche schon fest, und welchen Abend halten wir zusammen frei?

Eine Frage zum gemeinsamen Gespräch, für Eltern und Kinder. Es gibt keine falsche Antwort.

Fehler entdeckt?

Ein paar Worte genügen. Wir prüfen es und passen es an.

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